30.10.2009
Baja 1000: Start rückt näher - Wir sind bereit

Unser Zelt an der Strecke: Sieht von außen gemütlich aus ...
Liebe Freunde, Partner und Sponsoren,
das magische Datum rückt näher: am 20. November ab 10:30 Uhr Ortszeit schickt der Starter in Ensenada an der mexikanischen Pazifikküste die ersten Autos auf die 670 Meilen der diesjährigen Baja 1000. Wir sind bereit. Am 11. November reise ich zu unserer Teambasis in Escondido bei San Diego. In Kalifornien stehen dann erstmal zwei Tage mit höchst interessanten Besprechungen für’s nächste Jahr im Kalender.
Danach werden Martin Christensen, Armin Kremer, Andreas Aigner und ich endlich zu letzten Techniktests in unsere Buggys klettern. Mit Bilstein und Eibach haben wir eine neue Fahrwerksabstimmung erarbeitet, die mehr Traktion bringt und das Rollen des Chassis vermindert. Besonders stolz sind wir aber auf die bei AGM von Martin und seinen Partnern entwickelte hydraulische Kupplung. Wir fahren künftig ohne Torque Limiter und versprechen uns von Martins neuer Lösung unter anderem einen zuverlässigen Schutz für die Antriebskomponenten. Ansonsten haben wir die Kühlung überarbeitet.

... aber drinnen laufen mit Hochdruck die letzten Vorbereitung der Rennwagen
Was unsere Partner angeht, sind wir erwiesenermaßen auf der besten und sicheren Seite. Die Reifen von BF Goodrich haben uns noch nie im Stich gelassen und überzeugen mit einer Top-Performance unter den übelsten Bedingungen. Bei BF Goodrich gilt wirklich: no flats – no change – no time loss! Unsere noch junge Zusammenarbeit mit Liqui Moly hat uns im Bereich Schmierstoffe schon ein großes Stück weitergebracht. 
Und dann geht die wilde Jagd durch die Wüste endlich los!
Über die Strecke habe ich ja bereits im letzten Newsletter gesprochen. Ungefähr 70 Prozent sollte ich kennen. Da bleiben immer noch über 200 Meilen – also eine gute GP-Distanz, die ich beim zweitägigen Training zum ersten Mal sehe. Eines allerdings ist für jede Meile sicher: Es gibt unzählige Buckel, Wellen, Löcher, Steine und Sand. Und Silt-Sektionen, wo so ein Buggy mal schnell bis auf die Achsen im mehlfeinen Matsch versinkt. Und Staub, Staub, Staub. Ich freue mich drauf!
Wir fahren als erster Class 1-Buggy los, werden aber natürlich den Staub der vor uns startenden Trophy Trucks zwischen den Zähnen haben. Ich übernehme den Start und die erste Rennhälfte, dann ist Martin dran. Im zweiten Buggy sitzt Armin Kremer für die ersten rund 300 Meilen, dann schnallt sich Andy Aigner in’s Cockpit. Bei der Baja geht es für uns um die Meisterschaft. Wir liegen in der Fahrerwertung auf Platz zwei, knapp hinter Hurley Letner. Im Rennen fährt Hurley direkt in unserem Windschatten los. Auf Startplatz fünf lauert Ronnie Wilson auf seine Chance. Ronnie liegt auf Tabellenplatz drei. Allerdings muss er erstmal an Armin Kremer vorbei, der vor ihm auf die Reise geht. Die Zeichen stehen also gut für ein dramatisches Finale.
Es wär‘ klasse, wenn Sie uns ganz fest die Daumen drücken!
Mehr von den Tests und dem Training hier in zwei Wochen.
Bis dahin, herzliche Grüße,
Armin Schwarz




