BAJA und SCORE - die größte Offroadshow der Welt
SCORE steht für „Southern California Off Road Experience“. Die Organisation wurde 1973 von dem populären amerikanischen Off Road-und Dragster-Piloten Mickey Thompson gegründet. Sal Fish, zu jener Zeit Herausgeber des beliebten US-Off Road- und Tuningmagazins „Hot Rod“, wurde von Thompson als Geschäftsführer von SCORE engagiert, und innerhalb weniger Jahre entwickelte sich SCORE unter dem Management-Duo Thompson/Fish zu dem führenden Veranstalter von Off Road-Wettbewerben in Amerika.
Den absoluten Durchbruch als der Monopolveranstalter für Off Road-Rennen erreichten Mickey Thompson und Sal Fish 1975 als Ausrichter der Baja 1000, dem bedeutendsten Off Road-Rennen der Welt, das auch der „Dakar-Rallye“ als Vorbild diente. 1992 verschmolz SCORE mit der rivalisierenden High Desert Racing Association (HDRA), was die Stellung von SCORE weiter stärkte.
Spätestens die Kooperation mit dem TV-Sender ESPN, der die meisten SCORE-Veranstaltungen live überträgt, machte SCORE zu einem Begriff für jeden Motorsportfan in den USA.
Weitere Infos unter: www.score-international.com
Die Rennen 2012:
13.01. - 15.01.2012
18th SCORE Laughlin Desert Challenge
09.03. - 11.03.2012
26th MasterCraft Safety Tecate SCORE San Felipe 250
01.06. - 03.06.2011
44th Tecate SCORE Baja 500
14.11. - 17.11.2011
45th Tecate SCORE Baja 1000
Die Fahrzeugklassen:
Bei den SCORE-Rennen sind die Autos derzeit in 15 verschiedenen Klassen dabei. Vom fast serienmäßigen VW Käfer „Bug“ mit rund 80 PS bis zum 850-PS-Trophy Truck ist so gut wie alles möglich.
Buggies
Die Buggies starten aktuell in sechs Klassen, wobei Armin Schwarz mit All German Motorsports in der Topkategorie „Class 1 Unlimited“ fährt, von den Fans auch ehrfürchtig-liebevoll als „Monster Bugs“ bezeichnet. Mit Motorleistungen zwischen 350 und 800 PS bei einem Gewicht zwischen 1140 und 2500 Kilo erreichen die hinterradgetriebenen Class 1 Unlimited Buggies Höchstgeschwindigkeiten bis zu 220 km/h. Durch die äußerst robuste Bauweise der Monster Bugs und durch schier endlose Federwege von bis zu 61 cm an der Vorderachse und 66 cm an der Hinterachse (vom Reglement limitiert) können diese Wüsten-Ungetüme selbst im schlimmsten Gelände unglaubliche Geschwindigkeiten erreichen.
Zu den Bugs gehören aber auch so harmlose Zeitgenossen wie die „Class 9“ Käfer, die mit 80 PS auf Höchstgeschwindigkeiten von rund 130 km/h kommen.
Trucks
In sechs verschiedenen Klassen sind auch die Trucks dabei. Mit 175 bis 265 PS, Federwegen bis zu 31 cm vorne und 41 cm hinten fängt es in der Klasse „7S“ und einer Topspeed von rund 160 km/h noch verhältnismäßig harmlos an.
Spektakulär sind hier die Trophy Trucks als technische Top-Klasse: Dies sind für den Off-Road-Sport speziell konstruierte Prototypen, deren Silhouette-Karosserie einer Marke zugeordnet werden kann. Aus Motoren mit bis zu sieben Liter Hubraum schöpfen diese Riesen zwischen 650 und 850 PS. Das Reglement erlaubt Federwege von 66 cm vorne und 91 cm für die Hinterachse. Extreme Reifendimensionen von 37 Zoll sorgen dafür, dass für die Trophy Trucks fast jedes Hindernis überwindbar ist. In dieser Kategorie fahren regelmässig der Ex-ChampCar-und jetzige NASCAR-Pilot Robbie Gordon sowie der mehrfache SCORE-Champion Ivan ‚Ironman’ Stewart.
In weiteren Klassen mischen serienmäßige Jeep Cherokee XJ der Baujahre 1984 bis 2001 oder auch nur wenig veränderte und damit fast serienmäßige Käfer mit. Starterfelder von einigen hundert Autos sind eher die Regel als die Ausnahme, womit jedes SCORE-Rennen zu einem riesigen Fest wird.






